DFW

Dachverband Freier
Weltanschauungsgemeinschaften
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Herzlich willkommen auf unserer Homepage!

Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch. Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V. (DFW) ist ein Zusammenschluss von Verbänden und Gemeinschaften in Deutschland, die für die Verwirklichung der in Artikel 4 des Grundgesetzes garantierten Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses eintreten. Er setzt sich dafür ein, dass niemand wegen seiner Herkunft, seiner Lebensauffassung und seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt wird. Der DFW steht als Vertreter freigeistiger, kirchenfreier Menschen ein für Humanismus, Toleranz und Menschenrechte, für ein friedliches Zusammenleben der  Menschen unabhängig von ihren religiösen, weltanschaulichen und politischen Anschauungen und für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung – schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an: info@dfw-dachverband.de.
Ihr Präsidium des
Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften


  • Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften: Hauptversammlung in Mannheim am 10.11.2018 mit Festveranstaltung am 11.11.: „170 Jahre Revolution – es wird mal wieder Zeit“
  • Glaub es oder nicht – es ist mein Recht!
  • Mitgliederversammlung der Freien Akademie tagte
  • Humanismus gemeinsam gestalten
  • Bericht Frauenseminar in Offenbach/Main
  • Einladung zum Musischen Wochenende 2018

          Wir erwarten im Havelland wieder eine Jugendgruppe aus Indien!
          Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. führt seinen Deutsch-Indischen Jugendaustausch fort und hat vom 9. bis 23. August 2018 eine siebenköpfige Jugendgruppe aus dem Atheist Centre in Vijayawada/ Andhra Pradesh zu Gast. Die jungen Inderinnen und Inder sind in deutschen Gastfamilien untergebracht.
          Auf dem Programm stehen viele Begegnungen und Erlebnisse: geplant sind u.a. der Besuch geschichtsträchtiger Orte in Berlin und Brandenburg (u.a. Gedenkstätte KZ Sachsenhausen, Holocaust-Mahnmal, Schloss Sanssouci, Deutscher Bundestag), der Besuch von Sozial-, Jugend- und Bildungseinrichtungen und Schulen (u.a. Zeebr@-Grundschule Zeestow, Leonardo Da Vinci Campus Nauen, Heinz-Sielmann-Oberschule Elstal) und Interaktionen mit deutschen Jugendlichen, u.a. in den Jugendklubs Brieselang und Wustermark. ...weiterlesen...
          Dachverband Freier Weltanschauungs-gemeinschaften: Hauptversammlung in Mannheim am 10.11.2018 mit Festveranstaltung am 11.11.: „170 Jahre Revolution – es wird mal wieder Zeit“
          Am Samstag, 10. November 2018, findet die nächste Hauptversammlung des Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften statt. Gastgeber ist diesmal die Freireligiöse Landesgemeinde Baden, die ihre Räume in Mannheim, L 10, 4-6, zur Verfügung stellt.
          Auf der Tagesordnung stehen neben Berichten aus den zehn Mitgliedsverbänden des DFW, aus der politischen, sozialen und internationalen Arbeit auch Wahlen und wichtige Planungen für die Zukunft des Dachverbandes. Am Nachmittag wird es Zeit für spontane Gesprächsrunden geben, die sich aus den aktuellen Anlässen ergeben werden, sowie einen Spaziergang durch Mannheim. Am Freitag Abend davor findet eine Präsidiumssitzung ebenfalls in L 10 statt. Am Sonntag, 11. November 2018, findet eine Festveranstaltung statt zum Thema: „170 Jahre Revolution - es wird mal wieder Zeit“.
          Ortrun Lenz

          Glaub es oder nicht – es ist mein Recht!
          Humanisten und Religiöse vereinen ihre Kräfte zu einer Kampagne für die Freiheit der Religion oder der Weltanschauung in der Welt
          Brüssel, 26. Juni 2018 - Die Europäische Humanistische Föderation (EHF) freut sich darüber, dass die Kampagne „Believe it or not! It’s my right“ (Glaub es oder nicht! Es ist mein Recht [https://forb-defenders.org] ins Leben gerufen wurde, und zwar gemeinsam mit der European Platform against Religious Intolerance and Discrimination (EPRID), Christian Solidarity Worldwide (CSW) und der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU).
          Die Kampagne verfolgt drei Hauptziele: Aufmerksamkeit erwecken hinsichtlich der Freiheit der Gedanken, des Gewissens, der Religion oder des Glaubens (FoRB [freedom of thought, conscience, religion or belief]), weltweite Solidarität ausdrücken mit Leuten die wegen ihrer Gedanken und ihres Glaubens diskriminiert und verfolgt werden, ganz gleich ob diese religiös sind oder nicht, und Gesetzgeber, Politiker und Diplomaten aufzurütteln, damit sie diese Rechte in der Welt verteidigen und schützen. >>>weiterlesen...


          Bericht Frauenseminar in Offenbach/Main
          Vom 13.–15. April 2018 fand das Seminar der Frauen-AG im Bund Freireligiöser Gemeinden Deutschlands in Offenbach/Main statt. Die Frei-religiöse Gemeinde stellte ihre Räumlichkeiten am Schillerplatz für die Frauen zur Verfügung.
          In diesem Jahr gab es Vorträge, einen Besuch im Experiminta (Frankfurt), Diskussionen und Beiträge jedweder Art zum Thema „Frauen in technischen Berufen“. Frau Ina Manthey, Mitglied im Deutschen Ingenieurinnenbund, führte spannend in das Thema ein. Dabei wurde nicht nur festgestellt, dass in etlichen Bereichen der technischen Berufe Frauen immer noch unterrepräsentiert sind, sondern auch, dass die Schere der Gehälter immer noch weit auseinander geht. Beim Besuch der Experiminta konnten dann viele aufgebaute Versuche zur Optik, Akustik aber auch andere Experimente selbst ausprobiert werden. >>>weiterlesen...

          Amtsmissbrauch statt Engagement für Selbstbestimmung
          Das am Wochenende bekannt gewordene Schreiben von Staatssekretär Lutz  Stroppe vom Bundesgesundheitsministerium vom 29.06.2018 an den  Präsidenten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte  (BfArM), in dem dieser angewiesen wird, den vorliegenden Anträgen auf  Erwerb einer todbringenden Dosis von Betäubungsmitteln nicht zu  entsprechen, ist klarerweise rechtswidrig. Mit diesem Schreiben  ignoriert das Gesundheitsministerium die Entscheidung des  Bundesverwaltungsgerichts vom 02.03.2017. Gemäß § 121  Verwaltungsgerichtsordnung ist die Exekutive einschließlich des  Gesundheitsministeriums an die höchstrichterliche Rechtsprechung  gebunden.
          Die derzeit 108 Personen, die aufgrund des  Grundsatzurteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 02.03.2017 einen  begründeten Antrag auf Erlaubnis zum Erwerb einer tödlichen Dosis  Natrium-Pentobarbital gestellt haben, haben bisher keine adäquate  Antwort erhalten. Das gilt u. a. für die sieben Antragsteller/innen, die  von der DGHS unterstützt werden und von denen bereits zwei  Antragstellerinnen verstorben sind. Diese offensichtliche  Verzögerungstaktik auf dem Rücken schwerstkranker Menschen ist inhuman.  Offensichtlich stellt der Minister seine eigenen Wertüberzeugungen über  das auch ihn bindende höchstrichterliche Urteil. >>>weiterlesen...

           
          Die bisherigen und künftigen Aufgaben der konfessionell unabhängigen Bildungsinstitution Freien Akademie e.V. wurden auf der Mitgliederversammlung am 10. Mai 2018 beraten. Die wissenschaftlichen Tagungen, die Herausgabe der Schriftenreihe der Freien Akademie, eigene Arbeiten zur Vor- und Frühgeschichte der Freien Akademie, eine gute Öffentlichkeitsarbeit und eine zielführende Zusammenarbeit mit anderen Institutionen standen und stehen im Vordergrund. Die Freie Akademie wird ihre erfolgreiche wissenschaftliche und vor allem interdisziplinär angelegte Arbeit für alle Interessenten weiterführen. Gute und interessante Angebote werden weiterhin unterbreitet.
           
          Die weitere Finanzierung der Arbeit der Freien Akademie wurde ebenfalls offen erörtert. Dabei wurden Weichen für einen nachhaltigen Einsatz unserer vorhandenen Ressourcen gestellt. Wichtig sind dabei auch, neue Mitglieder zu gewinnen und mit anderen Institutionen zu kooperieren.
           
          Das Präsidium wurde planmäßig gewählt: Als Präsident der Freien Akademie wurde Dr. Volker Mueller (Falkensee) wiedergewählt. Weiterhin wurden gewählt: als Vizepräsidenten Dr. Dieter Fauth (Würzburg) und Christian Michelsen (Falkensee) und als weiteres Präsidiumsmitglied Winfried Zöllner (Berlin).
           
          Mit großem Dank für ihr enormes Engagement für die Freie Akademie wurden Dr. Martin Scheele (Brieselang) und Tina Bär (Berlin) aus dem Präsidium verabschiedet. Sie kandidierten nicht wieder.
          Dr. Volker Mueller

          Humanismus gemeinsam gestalten
          In den letzten fünf Jahren ist zwischen dem Humanistischen Verband Hessen und der Humanistischen Gemeinschaft Hessen (HuGH) eine enge Verbindung gewachsen.
          Neben dem persönlichen Austausch war dabei auch immer die organisatorische Partnerschaft wichtig. Im praktischen Bereich konnte die JugendFEIER und der Lebenskundeunterricht von der Zusammenarbeit beider Organisationen und der guten Vernetzung zu den anderen Landesverbänden des HVD profitieren. In den politischen und gesellschaftlichen Aktionen haben wir gemeinsam mit einer Stimme gesprochen. So kam der Wunsch auf, die zwei Verbände mit denselben Zielen auch organisatorisch zusammenzuführen.
          Um die gemeinsamen Kräfte zu bündeln, hat die Landesmitgliederversammlung des HVD Hessen im Januar den Auftrag gegeben, der traditionsreichen und mitgliederstärkeren Humanistischen Gemeinschaft Hessen beizutreten. >>>weiterlesen...

           
          Wissenschaftliche Tagung der Freien Akademie über Das menschliche Gehirn auf der Frankenakademie Schloss Schney in Lichtenfels vom 10.-13.05.2018
          Dr. Volker Mueller und Tina Bär gestalteten gemeinsam die Einführung in die Tagung, indem sie interessante Themenaspekte zur Sprache brachten sowie die 30 Tagungsteilnehmer miteinander ins Gespräch brachten. Zunächst blickte Mueller kurz auf die Evolution des menschlichen Gehirns und berichtete, dass das Gehirn des Menschen in den letzten 1 Mio. Jahren relativ zum Körpergewicht mehr als bei jeder anderen Gattung gewachsen sei. Heute sei das Gehirn beim Menschen relativ zum Körpergewicht gesehen so schwer wie bei keinem anderen Lebewesen. Werkzeug- und Waffenherstellung seien für die Ausbildung der technischen Intelligenz wichtig gewesen. Aber die eigentliche Triebkraft für die Entwicklung des menschlichen Gehirns seien soziale Herausforderungen gewesen. Schimpansen z.B. können ca. 55 Mitglieder in Gruppen überblicken, der Mensch Gruppen von ca. 200 Mitgliedern. Das entspricht der Größe von frühgeschichtlichen Jagdgruppen. Komplexere Formen der Informationsverarbeitung werden von den jüngsten Regionen des menschlichen Gehirns bewältigt, der erweiterten Hirnrinde. In der Hirnforschung gibt es viele Fragen, die auch nach großen Anstrengungen der Fachwelt ohne gesicherte Antwort bleiben. Unter der Moderation von Tina Bär sprach anschließend jeder Teilnehmer kurz über eines seiner Interessen am Tagungsthema. Hier kam rein Neurologisches zur Sprache, die Wechselwirkung von Psychosozialem und Neurologischem; Religionen bzw. Philosophie und Ethik aus neurologischer Sicht, z.B. das Verhältnis von Materiellem zu Nichtmateriellem, also z.B. Biochemische zu geistigen Prozessen, aber auch die Frage nach dem freien Willen und der menschlichen Verantwortung. Interesse fand auch das Verhältnis von künstlicher zu menschlicher Intelligenz. Bei einem anschließenden Quiz gab es überraschende Einsichten: z.B. werden im Gehirn pro Sekunde 1 Mio. Verknüpfungen hergestellt. Weiterhin war interessant, dass die lebenserhaltenden Funktionen beim Menschen vom ältesten Teil des Gehirns, dem Hirnstamm gesteuert werden, der im Inneren des Gehirns sitzt. Diese existentiellen Funktionen sind Herzschlag, Atmung, Wärme-, Wasser- und Energieverbrauch des menschlichen Körpers. Die elektrischen Reize, die für den Austausch zwischen den Neuronen sorgen, haben die Geschwindigkeit eines Rennautos mit 360 km/h. >>>weiterlesen...

          Nachruf für Franz M. Wuketits
          Die Freie Akademie und viele Freundinnen und Freunde und Wissenschaftskolleginnen und -kollegen haben einen großartigen Mitstreiter für Wissenschaft und freie Forschung verloren. Prof. Dr. Franz M. Wuketits ist am 6. Juni 2018 in Wien verstorben. Als Mitglied der Freien Akademie und langjähriges Mitglied ihres Wissenschaftlichen Beirates hat er Spuren in der Entwicklung der Freien Akademie hinterlassen. Mit präzisem Verstand, wissenschaftlicher Redlichkeit, hohem fachlichen Engagement und weitreichenden Fachkenntnissen hat er durch seine interdisziplinären Ideen und durch seine Vorträge auf unseren wissenschaftlichen Tagungen, die er auch mehrfach geleitet hatte, unsere freiakademische Arbeit wesentlich mitgestaltet. Vor allem in den Biowissenschaften, der Entwicklungstheorie, der Ethik und der Philosophie hat er Bleibendes beigetragen.
          Franz M. Wuketits, Jahrgang 1955, studierte von 1973 bis 1978 Zoologie, Paläontologie, Philosophie und Wissenschaftsgeschichte an der Universität Wien. Nach seiner Protomotion (1978) erhielt er im Jahr 1980 dort die Lehrbefugnis.
          Er lehrte und forschte am Institut für Philosophie der Universität Wien mit dem Schwerpunkt Philosophie der Biowissenschaften und erhielt Lehraufträge und Gastprofessuren an mehreren anderen Universitäten (Universität Graz 1987–2004, Technische Universität Wien 1998–2003, Universität der Balearen in Palma de Mallorca 2006/ 2008/ 2009/ 2010).
          Seit 2002 war Franz Wuketits Vorstandsmitglied des Konrad-Lorenz-Instituts für Evolutions- und Kognitionsforschung in Altenberg an der Donau. Er war in mehreren wissenschaftlichen Beiräten – wie dem der Giordano-Bruno-Stiftung und dem der Wiener Bibliotheksinitiativen – sowie in Beiräten wissenschaftlicher Zeitschriften tätig. Er war ordentliches Mitglied der naturwissenschaftlichen Klasse der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.
          Er hat über 40 Bücher und etwa 500 Publikationen vorgelegt. Er war Herausgeber und Mitherausgeber von ca. 20 Sammelbänden.
          Als freier und anregender Denker und kreativer Humanist bleibt uns Franz Wuketits in lebendiger Erinnerung. Seine bemerkenswerte Art, das Wesentliche zu erkunden und von verschiedenen Sichtweisen zu erörtern, und seine wohlwollende Kollegialität haben wir sehr geschätzt. Noch auf unserer letzten FA-Tagung im Mai 2018 hätten wir gern seinen Vortrag zur Evolution des menschlichen Gehirns, wie mit ihm vorbesprochen, gehört und diskutiert. Leider kam es nicht mehr dazu.
          Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seiner Familie.
          Wir werden ihn vermissen und sein Andenken und wissenschaftliches Erbe in Ehren halten.
          Dr. Volker Mueller
          Präsident der Freien Akademie

           
          Werteunterricht für alle:  Zum Gelingen einer Integration braucht es alle Bürger*innen!
          Seit Jahren schon plädiert der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e. V. (DFW) für einen verpflichtenden religionskundlichen und werteorientierten Ethik-Unterricht, an dem alle Schüler gemeinsam teilnehmen.
          Die veränderten religiösen und weltanschaulichen Verhältnisse in Deutschland, in dem immer mehr Religionen vertreten und darüber hinaus immer mehr Menschen konfessionsfrei sind, erfordern ein Umdenken auf diesem Gebiet. Wissen über andere Religionen, Weltanschauungen und Kulturen, über Zusammenhänge im globalen Geschehen und allgemeine Grundsätze der Ethik sind heute mehr denn je gefordert, um Vorurteilen und Ausgrenzungen schon frühzeitig zu begegnen und Toleranz gegenüber Andersdenkenden und -lebenden zu fördern.
          Das Wissen um Grund- und Menschenrechte, um die daraus resultierenden Pflichten, und der Respekt vor anderen Weltanschauungen, Religionen und Kulturen gehören zu einer grundlegenden Bildung. Unberührt davon bleibt das Recht der Eltern, ihre Kinder in ihrer Weltanschauung und Religion zu erziehen, und das Recht der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften auf Durchführung eines zusätzlichen Bekenntnisunterrichts bestehen.
          Der Dachverband ist bereit, im Interesse der konfessionsfreien Menschen bei der Einführung und inhaltlichen Ausgestaltung eines solchen allgemeinen Unterrichts, zu der auch das Wissen um eine humanistische Lebensauffassung gehört, mitzuwirken.
          Der DFW lehnt grundsätzlich einen Sonderunterricht für bestimmte Schülergruppen ab, alle Schüler*innen sollen gemeinsam lernen und sich dadurch besser kennenlernen und verstehen.
          Renate Bauer

           
           
          Keine Moderne ohne Humanismus
          Zuerst möchte ich den Familien und Freunden und meiner ganzen Nation (Algerien) mein tiefstes Mitgefühl zu den Verlusten nach dem Flugzeugabsturz im letzten Monat aussprechen. 275 Söhne, Mütter, Väter und beste Freunde starben an diesem Tag; und von diesem Ort aus und als Mensch, nicht nur als Humanist, fühle ich schmerzhaft mit all denen, die die Toten kannten und mit dem ganzen Land …
          Von diesem Ausgangspunkt aus fand ich mich veranlasst, über ein Thema zu sprechen, das - oder sollte es wenigstens - das grundlegende und angeborene  Merkmal unseres Menschseins darstellt, nämlich das „Mitgefühl“. >>>weiterlesen...
          Wenn eure Freiheit unsere freien Menschen tötet
          In den letzten Wochen wurden die internationalen Ereignisse bestimmt durch die iranische Meuterei oder Revolution, eine Rebellion der Menschen gegen den „Staat der Imame“, gegen die theokratische Herrschaft über das Land. Das ganze Land war auf den Straßen unterwegs, nicht gegen Religion, denn die meisten sind Muslime, sondern gegen den Zwang zur Religion und zu deren Eingriff in ihren Alltag, gegen deren Nutzen als Verfolgungswaffe.
          Auf jeden Fall kann man in diesen Aufbrüchen die starke Präsenz der Frauen feststellen, Frauen, die vor allem ihre Schals, „Schleier“, in den Händen halten, sie auf Stöcken drapieren und damit winken, als würden sie den Schal selbst exekutieren, Frauen, die zum ersten Mal Luft zu holen scheinen, die Freiheit zum Leben wenigstens einmal leben.
          Die Welt zu einem besseren Ort machen
          Europa und darin die ansteigende Zahl von Immigranten, die sich auf diesem Kontinent  ansiedeln, stehen vor vielen Herausforderungen. Das fängt mit ihrem Empfang an und geht bis zur Zukunftsvision, wie sie sich niederlassen und Teil der Gesellschaft werden.
          Und die anstrengendste Frage verbirgt sich in dem einen Schlüsselwort: „Integration“, denn der Erfolg dieses Prozesses wird die Stabilität der Gesellschaft bewahren.
          Hier versuche ich meine Vision zu diesem Thema vorzutragen, eine Vision, die nicht sehr optimistisch erscheint, aber es ist eine Sicht von innen heraus, von einem Neuankömmling  in Europa, der Teil der  gleichen Gemeinschaft ist und den gleichen Hintergrund hat wie viele, die hier nach Europa kommen. >>> weiterlesen ...
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