Hauptmenü
Herzlich willkommen auf unserer Homepage!
Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch und hoffen, Sie finden hier das, was Sie suchen. Sollten Sie Fragen oder auch Anregungen für unsere Seite haben, teilen Sie uns diese bitte mit. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung – schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.
Ihr Präsidium des
Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften
Nicht Ausgrenzung, sondern gegenseitiges
Kennenlernen und Toleranz fördern!
Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) sagte zum wiederholten Male: "Der Islam ist nicht Teil unserer Tradition und Identität in Deutschland und gehört somit nicht zu Deutschland." (Zitat nach ntv.de vom 19. April 2012). Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW) ist empört über die Aussage Volker Kauders, die klar gegen die im Grundgesetz verankerte Religions- und Weltanschauungsfreiheit verstößt.
Solche Aussagen fördern in keiner Weise die Bereitschaft aller hier lebenden Menschen aller Religions- und Weltanschaungszugehörigkeiten zur gegenseitigen Toleranz und Achtung. Der DFW mahnt zum wiederholten Male an, nicht auszugrenzen, sondern gegenseitiges Kennenlernen und Verständnis durch einen verpflichtenden integrativen Werteunterricht mit Religions- und Weltanschauungskunde zu fördern. Derartige Äußerungen wie die von Kauder fördern nur die Bereitschaft zu gegenseitiger Gewalt - auch von rechtsextremer Seite.
Renate Bauer, DFW-Präsidentin
uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu
Pressmitteilung der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz:
vom 19.03.2012
Baumert, Dietrich
und Dittmann ausgezeichnet
Ministerpräsident Kurt Beck hat am Montag drei Rheinland-Pfälzern das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Armin Baumert, Diana Dietrich und Siegward Dittmann erhielten die Auszeichnung bei einer Feierstunde in der Staatskanzlei.
Großes Engagement für Freireligöse Bewegung
Für sein langjähriges und vielfältiges ehrenamtliches Engagement in der Freireligiösen Bewegung wurde Siegward Dittmann ausgezeichnet. Ministerpräsident Beck würdigte den langjährigen Einsatz des Präsidenten der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz. „Im Mittelpunkt der staatlich anerkannten Religionsgemeinschaft stehen Menschenrechte, Toleranz und Humanismus. Das Eintreten für diese Werte kennzeichnet auch Ihren Lebensweg“, sagte Ministerpräsident Beck.
Dittmann habe sein Engagement 1974 als Gruppenleiter bei der freireligiösen Jugend in Karlsruhe begonnen und sei später Landesjugendleiter geworden. Seit 1992 habe er das Amt des Präsidenten der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz inne, und seit 1991 sei er stellvertretender Gemeindevorsteher in Ludwigshafen.
Ministerpräsident Kurt Beck mit Armin Baumert, Diana Dietrich und Siegward Dittmann; Bild: Peter Pulkowski / © Staatskanzlei
„Auch in die überregionale Arbeit der Freireligiösen Bewegung bringen Sie sich mit großem Engagement ein, sei es im Grundsatzausschuss des Bundes Freireligiöser Gemeinden in Deutschland (BFGD) oder als Mitglied und seit 2003 als Vizepräsident im Präsidium des BFGD. Im Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW) vertreten Sie den BFGD und sind dort seit 1996 als Schatzmeisters tätig“, hob der Ministerpräsident hervor.
Neben seinem Wirken für die Freireligiöse Gemeinde habe sich Siegward Dittmann auch im Personalrat der Realschule Plus, als Mitglied und zeitweise Vorsitzender des Anstaltsbeirates der JVA Ludwigshaben sowie als Beisitzer in der Kammer für Kriegsdienstverweigerer engagiert. Außerdem sei er kommunalpolitisch unter anderem im Ortsbeirat von Ludwigshafen-Ruchheim aktiv. „Sie haben sich über Jahrzehnte für das Gemeinwesen und andere Menschen eingesetzt: Wir ehren Sie heute für Ihr vielfältiges Engagement, mit dem Sie Vorbild für andere sind“, sagte Beck.
uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu
Wissenschaftliche Tagung der Freien Akademie vom 17. bis 20. Mai 2012 in der Frankenakademie Schloss Schney
Die Freie Akademie wird ihre Tagung im Jahr 2012 an gewohntem Ort in der Frankenakademie Schloss Schney, bei Lichtenfels abhalten. Während der Tagung wird im Rahmen von Vorträgen, Kurzreferaten und Gesprächen das Thema „Anfang und Ende des individuellen menschlichen Lebens“ behandelt werden. ... weiter
DFW für das Prinzip der Laizität
Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V. (DFW) verfolgt in seiner Arbeit das Prinzip der Laizität, indem er seinen Mitgliedsorganisationen ihre säkularen und freigeistigen weltanschaulichen Ausrichtungen belässt und den Staat immer wieder zur Verwirklichung der Ziele Gewissensfreiheit und gleiche Achtung der moralischen Autonomie jedes Individuums durch die Prinzipien „Trennung von Staat und Kirche“ und „Neutralität gegenüber allen Religionen und Weltanschauungen“ auffordert. ... weiter
„Jugendfeiern –
für Mündigkeit, Kultur und Freiheit …“
Seminar des DFW zur Fest- und Feierkultur 4. bis 6. Mai 2012, in Oranienburg/Brandenburg
Dieses Seminar soll informieren und anregen zur kulturvollen Gestaltung von weltlichen Feiern, insbesondere der Jugendweihe bzw. Jugendfeier. Die teilnehmenden freigeistigen, freireligiösen, unitarischen und humanistischen Verbände streben einen intensiven Erfahrungsaustausch und Kooperation an, bei denen voneinander gelernt, miteinander gearbeitet und vielleicht auch Neues erarbeitet und ausprobiert werden kann. weiter
Aufruf des DFW: 2013 – Jahr der Aufklärung
Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V. ruft auf, das Jahr 2013 zum Jahr der Aufklärung zu gestalten und sich intensiv mit den historischen und aktuellen Inhalten freien aufklärerischen Denkens und seinen gesellschaftlichen und weltanschaulichen Wirkungen zu beschäftigen. Anlass ist der 300. Geburtstag eines der schillerndsten und inspirierenden Köpfe der europäischen Aufklärung: Denis Diderot (1713 – 1784), der freidenkende Philosoph, Wissenschaftler, Schriftsteller, Dramatiker und Enzyklopädist. Aus der Zeit der Aufklärung heraus entwickelten sich die Geistesfreiheit, säkularer Humanismus und Menschenrechte.
Im Mittelpunkt der Befassung mit der historischen und aktuellen Aufklärung stehen
Die Rekonstruktion der über 300jährigen Aufklärung in Europa, in England, Schottland, Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland und anderen Ländern ist eine nicht vollendete Aufgabe. Die Weltanschauung der Aufklärung beinhaltet einen Komplex verschiedener Fragen und Aspekte und entwickelt sich selbst fort. Wenn wir auch feststellen können, dass die Aufklärung in den fortschrittlichen bürgerlichen Umwälzungen des 18. Jahrhunderts die größten Wirkungen erzielt hat, so ist sie nach wie vor nicht abgeschlossen. Sie hat grundlegende Werte- und Daseinsfragen des menschlichen Denkens und Zusammenlebens aufgeworfen, die für unserer Gegenwart und Zukunft von eminenter Bedeutung sind.
Die europäische Aufklärung hat Konsequenzen für Philosophie und Weltanschauung. Sie führte zu einer naturalistischen Wende der Philosophie, zu einem Pantheismus, Deismus und atheistischen Materialismus, der die Welt aus sich selbst heraus und als naturgesetzlichen Prozess - ohne übernatürliche Kräfte – auffasst, erklärt und erkennt. Die Welt wird nichttheistisch erklärt.
Gerade Denis Diderot ist für unser modernes aufgeklärtes Weltbild von besonderer Tragweite. Er repräsentiert neben Voltaire, Rousseau, Holbach und anderen den umfassenden Begriff des philosophe im Frankreich des Ancién Regime und geht vorurteilsfrei, enzyklopädistisch und kritisch an die Entwicklungen in Wissenschaft, Literatur, Gesellschaft und Denken heran. Für die alleinige kirchliche Deutungshoheit über die Welt und die Wissenschaften, für einen Gott und für religiöse Vorstellungen von übernatürlichen oder irrationalen Mächten ist kein Platz mehr im aufgeklärten Europa. Diderot kann auch als Protagonist des (evolutionären) Humanismus betrachtet werden: seine Erklärung des menschlichen Individuums und dessen naturgeschichtlicher Entwicklung führt zu einer humanistischen Ethik, die bisher noch wenig ausgelotet ist.
Der DFW und seine Mitgliedsverbände werden der unabgeschlossenen Aufklärung und Denis Diderot als europäischen Aufklärer in mehreren Veranstaltungen gedenken und das aufklärerische Erbe für gegenwärtige Problemstellungen nutzbar machen.
Regensburg, 3. März 2012
Präsidium des DFW
Rom-Reise 2012
Die alle zwei Jahre stattfindende Reise der freireligiösen Gemeinden führte diesmal in den Süden, nachdem in den letzten Jahren mit Prag, Budapest und Breslau der Osten an der Reihe war. Die Reisegruppe war eine bunte Mischung im Alter zwischen 11 und 87 Jahren, darunter die Jugendlichen, die in diesem Jahr an der Jugendfeier teilnehmen. Die Gruppe wurde vom Landessprecher Dr. Holger Behr zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der „Ewigen Stadt“ begleitet. Im Vordergrund stand die Begehung der antiken Ruinen, deren Bedeutung im historischen Zusammenhang erläutert wurde. ...weiter
Verfassungsklage gegen das Konkordat
In Bayern haben Bischöfe Privilegien, die in vielen anderen Bundesländern längst abgeschafft sind. Es geht um die sogenannten Konkordatslehrstühle an Universitäten. Der Staat finanziert Lehrstühle, die er nicht autonom besetzen darf! Das „nihil obstat“ des Bischofs ist Voraussetzung für ihre Besetzung. Diese Besonderheit, die in Bayern am stärksten ausgeprägt ist, ist ein Anachronismus, der nicht mehr in einen Staat passt, dessen Bevölkerung sich längst pluralistisch zusammensetzt.
Wissenschaft und Religion sind in einem Staat mit einer Bevölkerung, in der eine Vielzahl von Wertvorstellungen vorherrscht, schon deshalb getrennt, weil sonst ein Staat seiner Integrationsaufgabe gar nicht nachkommen kann. Toleranz als Menschenrecht ist nur zu leben, wenn die Lehre eben auch andere Lebensentwürfe zulässt. Der Staat muss neutral sein gegenüber Glaubensüberzeugungen und Lebensplänen der Bürger. ... weiter
Humanistischer Freidenkerbund stellt Menschenrechte-Set zur Verfügung
Im Rahmen von zwei internationalen Jugendbegegnungen im Havelland wurden Erfahrungen, Meinungen und Ergebnisse von jungen Leuten aus verschiedenen Ländern zum Thema „Menschenrechte“ zusammengetragen und Materialien zum „Menschenrechtslernen“ erarbeitet. Ziel war es, zur Aufklärung und zum besseren Verständnis von universellen Menschenrechten für Kinder und Jugendliche beizutragen und altersgerecht und anschaulich zu diesem Thema zu informieren. Nur wer seine eigenen Rechte kennt und versteht, kann sie achten, einfordern und verteidigen! Im Vordergrund steht dabei, dass die Menschenrechte auf der Grundlage der UNO-Menschenrechtserklärung als universelle Basis für das humanistische Zusammenleben aller Menschen auf unserer Erde verstanden und für das eigene Leben angenommen werden.
Aus den entstandenen Materialien hat der Humanistische Freidenkerbund in Zusammenarbeit mit der Kreissportjugend Havelland das Set „Was weißt DU eigentlich über Menschenrechte?“ zum spielerischen und anschaulichen Lernen der Menschenrechte zusammengestellt, welches Schulen und Jugendeinrichtungen zur Verfügung gestellt wird. Diese Sammlung enthält Piktogrammkarten, ein Menschenrechts-Memory, ein Activity-Spiel und eine DVD, teilweise zweisprachig in Deutsch und Englisch. Während der kürzlichen öffentlichen Präsentation dieses Sets wurde großes Interesse an der Nutzung dieser Materialien für die Jugendbildung zum Ausdruck gebracht. Es wird gern angenommen und breit verteilt.
Das Set zum altersgerechten Menschenrechtslernen wurde finanziell durch den Lokalen Aktionsplan Rathenow/ Region Westhavelland, das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ und den Landkreis Havelland unterstützt. Anfragen können gern gestellt werden an den Humanistischen Freidenkerbund, 14712 Rathenow, Berliner Str. 33. Tel.: 03385-515531.
Dr. Volker Mueller (Vorsitzender)
Gemeinsame Erklärung zum sechsjährigen Bestehen der EG-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung:
Die vom Europäischen Parlament am 14. Dezember 2005 beschlossene Richtlinie 2006/24 zur Vorratsdatenspeicherung verpflichtet jeden EU-Mitgliedsstaat, Telekommunikationsgesellschaften Informationen über die Verbindungen ihrer sämtlichen Kunden aufzeichnen zu lassen. Zur Erleichterung etwaiger strafrechtlicher Ermittlungen soll nachvollziehbar sein, wer mit wem in den letzten 6-24 Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden hat. Bei Handy-Telefonaten, SMS und Smartphone-Nutzung muss auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Die Vorratsspeicherung von Internetkennungen (IP-Adressen) soll in Verbindung mit anderen Informationen zudem nachvollziehbar machen, wer was im Internet gelesen, gesucht oder geschrieben hat. Eine derart weitreichende Registrierung des Verhaltens der Menschen in ganz Europa halten wir für inakzeptabel. ... weiter
Die EU-Kommission verstößt gegen den Vertrag von Lissabon
Humanisten beschweren sich bei Europäischem Bürgerbeauftragten ... weiter
Buchtipp:
Wilhelm Ostwalds Erbe
Rezension zur Neuerscheinung "Wilhelm Ostwald - Monismus und Energie" bei den Literaturtipps ... weiter
uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu
DFW unterstützt aktuelle Resolutionen der IHEU
Der humanistische Weltkongress 2011 der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union, der sich vom 12. bis 14, August 2011 in Oslo, Norwegen, versammelte, verabschiedete einige Erklärung zu aktuellen gesellschaftlichen Themen.
Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften, Mitglied der IHEU, unterstützt folgende Resolutionen:
- die Osloer Erklärung zum Frieden,
- die IHEU-Resolution zur Korruption und
- die Resolution der IHEU hinsichtlich seelsorgerischer Unterstützung von konfessionsfreien Militärpersonen.
Der genaue Wortlaut der Resolutionen ist auf der DFW-Website nachzulesen unter Aktuelles.
uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu
NEUERSCHEINUNG: DFW-Heft 266
Kann Gewalt zum Frieden führen?
Konfliktlösungen im 21. Jahrhundert
Aus dem Inhalt: Horst Prem: Wachstumsdogma contra friedliche Entwicklung, Renate Bauer: Religionen: Vorwand oder Ursache von Konflikten? Der Beitrag der Humanisten, Ulrich Finckh: Was wird nach dem Ende der Wehrpflicht?, Dr. Claudia Bischlager: Ziviler Friedensdienst: Konfliktbewältigung ohne Gewalt, Dr. Till Bastian: Weltbürgertum in der Warmzeit - eine Chance, neue Kriege zu vermeiden
Wie sieht eine zukunftsgerichtete Friedenspolitik aus? Treiben uns die Dogmen unserer Wirtschaftspolitik in einen unausweichlichen Konflikt? Welche Rolle hat die Bundeswehr zu übernehmen? Und was können und sollen Humanisten tun, wie können sie zur Stärkung des Friedens und eines konstruktiven Zusammenlebens beitragen? Dies sind Fragen, die in diesem Seminar angesprochen wurden.
44 S., kart., ISBN 978-3-933037-89-3, € 5,50
Erhältlich im Buchhandel oder bei www.lenz-verlag.de
Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e.V. (DFW) ist ein Zusammenschluss von Verbänden und Gemeinschaften in Deutschland, die für die Verwirklichung der in Artikel 4 des Grundgesetzes garantierten Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses eintreten. Er setzt sich dafür ein, dass niemand wegen seiner Herkunft, seiner Lebensauffassung und seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt wird. Der DFW steht als Vertreter freigeistiger, kirchenfreier Menschen ein für Humanismus, Toleranz und Menschenrechte, für ein friedliches Zusammenleben der Menschen unabhängig von ihren religiösen, weltanschaulichen und politischen Anschauungen und für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Er ist für alle freigeistigen Gemeinschaften offen, die seine Ziele unterstützen.