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Statements2020 - DFW-Dachverband_Freier_Weltanschauungsgemeinschaften

Dachverband Freier
Weltanschauungsgemeinschaften
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Statements2020

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Rücksicht ist die neue Freiheit
„Denken Sie an andere!“ Mit diesem Satz wirbt die Bundesregierung für die Einhaltung der Hygieneregeln.
Aber denken wir  nicht immer und sowieso an andere? Offensichtlich nicht, denn sonst bräuchte es derartige Ermahnungen nicht.
Für viele ist Rücksichtnahme und das Bedenken der Folgen des eigenen Tuns für andere eine Einschränkung ihrer Vorstellung von Freiheit.
Freiheit übersetzen viele als: ich kann machen was ich will. Eine solche Definition widerlegen die philosophischen Ethiken und die Religionen.  Dort wird durchgängig Rücksicht gefordert, ob bei Kant, der die eigenen Rechte begrenzt durch die Rechte der anderen, oder bei den Utilitaristen, die verlangen,  die Folgen des eigenen Tuns für das Wohl aller zu berücksichtigen.
Und viele vergessen auch, dass neben dem Recht auf Freiheit auch andere Rechte stehen und diese gleich zu gewichten sind, etwa das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Ethisches Handeln bedeutet immer auch eine Abwägung zwischen Rechten und zwischen Pflichten, die sich aus diesen Rechten ergeben.
Wenn man nachfragt, was dieses „machen können, was man will“ genau bedeutet, kommen vielfach solche Aussagen wie: die Musik hören, die man liebt, aufstehen, wann man will und nicht, wenn die Arbeit ruft, von einem Augenblick zum nächsten mal schnell einkaufen gehen zu können, feiern zu können wie man will usw. Andere Freiheiten werden oft nicht genannt: Berufswahl etwa, Partnerwahl, denn wir gehen in unserer  Kultur davon aus, dass uns da  eh niemand reinredet. Es sind meist die kleinen Handlungen im Alltag, an denen Menschen messen, was Freiheit für sie ist.   Solche Themen wie Meinungsfreiheit oder Versammlungsfreiheit spielen meist keine Rolle außer es geht um spontane Treffen mit Freunden. Freiheit heißt bei vielen, dass man die eigenen Launen und Wünsche spontan ausleben kann ohne sich groß Gedanken zu machen über Folgen.
Demonstrieren gegen politische Missstände oder sich kritisch äußern zu können zu Entscheidungen und Vorschriften ist vielen eher unwichtig. Man lasse sich von den Demonstrationen gegen die Hygienevorschriften zu Anfang der Pandemie oder auch jetzt nicht täuschen, auch da geht es weniger um das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit als um die Einschränkungen jener Freiheit, die Menschen glauben für sich beanspruchen zu können.
Auch die Meinungsfreiheit war und ist nie eingeschränkt gewesen, was an der Vielzahl der verbreiteten abstrusen Ideen sichtbar war und ist.
Nun ist uns Freiheit ein besonderes Anliegen und viele von uns machten und machen sich Gedanken darüber.
Schon früh findet sich bei freireligiösen und freigeistigen Vordenkern und –denkerinnen ein Verständnis von Freiheit als persönliche Entfaltung. Bei diesem Verständnis ging es um grundlegende Rechte: Ablehnung von Zensur und Meinungsfreiheit auch bei Kritik an herrschenden Religionen und Regierungen, Ablehnung von Zwang in der Berufswahl, Gleichberechtigung von Frauen, ihr Wahlrecht, ihre Selbstbestimmung etwa über ihr eigenes Vermögen oder ihren eigenen Verdienst. Freiheit bedeutete auch, sich einer Ehe entziehen zu können, in der der Ehemann prügelte, was noch lange als sein Recht deklariert wurde.
Was aber bei keinem anklang, war die Vorstellung einer absoluten Freiheit im Sinne: ich kann machen, was ich will.
Dass Menschen für andere und für eine Gemeinschaft etwas tun wollen und sollen, gehörte und gehört zur Vorstellung von Freiheit dazu. Freiheit ist nicht gerichtet gegen andere, die man mit den Ellenbogen wegschubsen muss, um sich durchzusetzen, Freiheit ist dort, wo ich gemeinsam mit anderen Positives für alle gestalten kann. Und Freiheit ist nicht das Ausleben spontaner Wünsche, sondern bewusstes Handeln, das nicht nur der eigenen Person etwas bringt, sondern mehreren.
Das schließt Wettbewerb nicht aus. Ich stelle mir das oft so vor, dass wir wie Sportlerteams antreten, sowohl miteinander etwas vollbringen als auch uns gegen andere versuchen durchzusetzen.
Aber eins ist klar: Einzelkämpfer sind wir Menschen eher nicht. Wir lernen voneinander, miteinander und durchaus auch indem wir uns gegen andere durchsetzen.
Diese, ich muss hier sagen Ideologie des Menschen als ganz selbstbestimmt und nur für sich kämpfend ist in westlichen Gesellschaften sehr verbreitet, fördert sie doch die hiesige Wirtschaft. Sie übersieht aber grundlegendes, das unseren Vordenker*innen noch selbstverständlich war:  ich lebe in einem Lebensgeflecht, zu dem andere Menschen gehören  genauso wie die Natur. Und in diesem Netz profitiere ich von früheren Gedanken, Erfindungen und Entdeckungen, von der Liebe und Fürsorge derer, die mich durch Kindheit und Jugend begleiteten.
Wenn man Denker*innen, die dieses Einzelkämpfersein des Menschen als das einzige Erfolgsmodell propagieren, liest, stellen sich sofort Fragen ein: Sind diese Menschen als Erwachsene auf die Welt gekommen? Brauchen sie keine Partner und Freunde? Lebt es sich angenehm im ständigen Misstrauen gegen andere, dass die einem was wegnehmen wollen?  Haben sie alles, was sie zum Leben brauchen, selbst entwickelt und erfunden? Und was machen sie, wenn sie krank werden und Hilfe brauchen?
Die Ideologie einer Freiheit, die nur das eigene Ich sieht, das sich von anderen keine Vorschriften machen lassen will und nicht von anderen abhängig sein will, tut so, als sei der Mensch ein völlig geschichtsloses Wesen und komme sozusagen schon fix und fertig, wie ein Nestflüchter, auf die Welt. Andere Menschen sind nur interessant, um das eigene Bild von sich zu bestätigen, sie sind Mittel zum Zweck, aber keine Mitmenschen.
Eine solche Vorstellung kennt keine Rücksichtnahme als Teil der eigenen Freiheit. Sie bezeichnet sie sogar als Schwäche.  Eine solche Ideologie ist leider sehr wirkmächtig, sie stützt sich auf das Bedürfnis des eigenen Überleben Wollens.  Doch ein Mensch, der andere Menschen nur als Feinde und Konkurrenten betrachten kann, scheitert.
Ruhiges Nachdenken führt schnell zur Erkenntnis, dass die eigene Freiheit an die aller anderen gebunden ist. Ein Durchsetzen Wollen nur der eigenen Wünsche kann schnell dazu führen, dass die Grenzen von Freiheit für alle einschließlich einem selbst enger gesetzt werden müssen als allen lieb sein kann.
Für sich mehr Freiheit in Anspruch zu nehmen als sie anderen zuzugestehen, ist unlogisch.
Und: neben dem Anspruch auf die eigene Freiheit steht auch die Pflicht, durch deren Ausübung andere nicht zu schädigen, die Pflicht eben zum Rücksichtnehmen.
Rücksicht zu nehmen ist nur dann mühsam, wenn Rücksicht als Einengung verstanden wird, dabei ermöglicht sie erst, dass Freiheit gelebt werden kann.
Und: Das Bedürfnis, mit Menschen zu leben, sich zu kümmern gehört zu unserer Natur genauso wie der reine Überlebenswille und kann sogar stärker werden als dieser.
Es zu fördern wäre wichtiger als einen reinen Individualismus zu betonen.
Diese Forderung, endlich seine Freiheit ausleben zu dürfen, indem man in geschlossenen Räumen keine Maske mehr aufziehen will, und überall keine Abstände einhalten will, kann man mit der früheren Forderung von Rauchern vergleichen, überall ohne Rücksicht auf die Gesundheit der anderen rauchen zu können. Inzwischen sind alle froh, dass diese Freiheit eingeschränkt wurde. Sollte man nicht auch froh sein, dass Rücksichtnahme in Form von Maskentragen und Abstandhalten uns allen mehr Freiheit gibt, uns zu treffen, auch miteinander zu feiern oder sogar wieder an Kultur teilnehmen zu können?
Renate Bauer

Gedanken zum Bericht des Wehrbeauftragten vor dem Bundestag
Ich wunderte mich, denn in einem Nebensatz wurde mitgeteilt, dass nun auch die Jüdische Gemeinde einen Militär-Bischof stellt. Was ja im Grunde gut ist. Nur stellt sich die Frage, wie groß ist der Anteil jüdischer Soldaten in der Truppe und spiegelt das die Realität wider? Da kommen mir doch einige Zweifel. Rückblickend muss man sich fragen, warum wurde vor Jahren dem DFW der Stuhl vor die Tür gestellt, der doch einen wesentlich größeren Bevölkerungsanteil repräsentiert (ca. ein Drittel der Bevölkerung sind mittlerweile konfessionsfrei).
Vor dem Hintergrund dieser aktuellen Entwicklung sollte man das Thema Gleichbehandlung noch einmal aufrollen oder eine völlig neue Herangehensweise bei der staatsbürgerlichen Bildung in der Bundeswehr anvisieren. Es fehlt ein klares Konzept für die Bildung einer demokratischen Armee, die vom Parlament geführt wird, sowie entsprechende Aussage darüber.
Wenn ich dann den Bericht höre, da kann einem Angst werden. Ein Zerfall ist augenscheinlich und lässt aufhorchen, und bei genauerem Hinschauen und in den Berichten der Fraktion wird es deutlich, wo überall die Säge klemmt und somit Freiraum für die Entwicklung von rechtem Gedankengut gegeben ist.
Ja, es ist ein gesamtgesellschaftliches Thema und ein „Problembär“. In der Bundeswehr und ihren Einrichtungen wird das Problem stark sichtbar und ist kein gutes Aushängeschild der Parlamentsarmee. Sind wir schon so blind geworden oder haben wir es in den letzten Jahren, ja Jahrzehnten verschlafen? Wir sollten das Problem bei der Wurzel packen, um die Demokratie nicht zu gefährden. Was ist schief gelaufen? Was haben die vielen Berater außer viel Geld zu verschlingen da bloß gemacht? NICHTS.
Jetzt muss gehandelt werden, oder was braucht es noch, um etwas zu tun?
Wir müssen mehr tun in Bezug auf Bildung und Erziehung zur Erhaltung der Demokratie, des Friedens und der Sicherheit unseres Landes sowie des Organisierens und Umsetzens in allen gesellschaftlichen Bereichen. Wie sagt Brecht so treffend: „Der Schoß ist fruchtbar noch …“ Ja, und das 75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Welche Lehren haben wir daraus gezogen? Wohl noch nicht die richtigen. Was muss noch geschehen?
Gedenktage und Festakte sind das eine, aber das tägliche Leben ist die Realität, und da klafft die Schere zwischen Worten und Taten weit auseinander. Die Verantwortung wird von einem zum anderen verschoben, und da stellt sich die Frage, was ist bloß los? Es wird viel Geld verbrannt. Wir haben uns so richtig VERBÜROKRATISIERT oder anders ausgedrückt: Kamerad geh vor, ich bleibe hinter dem Baum, oder die werden es schon richten - nur in welche Richtung ist die Frage. Mit klein klein ist da nichts getan. Da muss gehandelt werden.
Nun noch kurz ein letzter Punkt. Wie ihr wisst, haben wir vor Jahren den Antrag gestellt, den Freigeistigen Humanistischen Berater für den Bund und die Bundespolizei neben den Militärbischof zu platzieren. Wir wurden abgeschmettert mit fadenscheinigen Begründungen. Aber das nur als Erinnerung. Jetzt ist mehr gefragt, hier geht es um mehr, ich glaube nicht, dass es allein mit Digitalisierung oder einer App zu lösen ist, hier sind wir alle gefordert, auch der DFW und seine Mitgliedsorganisationen.
Norbert Weich
75 Jahre danach!
Brecht hat wohl recht behalten: Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch! Man müsste doch denken, nach 75 Jahre Zerschlagung des Faschismus in Deutschland hätten wir die richtigen Lehren aus der Geschichte gezogen! Allem Anschein nach jedoch nicht. So steht man mit der Reichsflagge vor dem Bundestag (und anderswo) und will ihn besetzen.
Nein, und noch mal Nein: Jetzt, so hoffe ich, werden die Letzten wach werden und sich wehren, dass solche Kräfte keine Zukunft haben. Ich denke, eine Demokratie muss auch wehrhaft sein, aber zu allererst muss Demokratie durch Bildung vermittelt werden und das in allen Bereichen der Gesellschaft. Denn die Demokratie wächst nicht von allein und was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Oder sehe ich da etwas falsch? Ich möchte an dieser Stelle allen danken, die die Seminare und Aktivitäten des DFW zur fächerübergreifenden Werte- und Demokratiebildung mit organisiert haben, insbesondere Horst Prem und Eike Möller.
Demokratie muss offen gestaltet werden und zwar durch die Teilnahme aller Bürger, sie müssen einbezogen werden. Wir müssen wohl mehr aus den Fehlern der Geschichte lernen, schlussfolgern und verändern, gleichzeitig dabei aber alle mitnehmen und keinen zurücklassen. Und ja, wir haben uns bei der Integration eingewanderter Menschen in den letzten 75 Jahren nicht mit Ruhm bekleckert. Integration bedeutet, mehr zu tun als nur Arbeitskräfte zu gewinnen und dann nichts weiter gemeinsam haben zu wollen.
Nur immer „höher und weiter, schneller und mehr“ erzeugt kein Vertrauen, kein Miteinander, es fördert keine Integration - im Gegenteil: Es fördert die Entwicklung von abgekapselten Herkunftsgemeinschaften. So geht Demokratie nach hinten los, was zum Beispiel das letzte August-Wochenende in Berlin zeigte. Jetzt wissen es unsere Experten und wollen uns das Für und Wider erklären. Leider gehen wir über kurz oder lang zur Tagesordnung über und vergessen die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Vieles, was in letzter Zeit geschehen ist, so meine ich, müsste nicht sein, wenn jeder an seiner Stelle die richtigen Schlussfolgerungen gezogen hätte.
Ich meine Corona.
Wenn ich den Meldungen der letzten Monate Glauben schenken darf, ist Corona als Virengruppe schon seit länger Zeit als dem Januar 2020 bekannt. Wir haben erkannt, dass sie gefährlich sind, wir müssen nun ja etwas tun! Die Frage ist doch jetzt, wie können wir das Virus bekämpfen, wo kommt es her und wie können wir unsere Bürger weltweit davor wirklich schützen. Wir brauchen einen Impfstoff für alle und nicht – wie es den Anschein hat – wer bietet wieviel. Nein, da ist Demokratie gefragt und nicht das Geld! So könnte man noch einige Beispiele aufzeigen, es soll ein Denkanstoß sein. Ja, stehen wir auf und stellen uns schützend vor unserer Demokratie.
Norbert Weich
Buch zum Hintergrund von 70 Jahren Menschenrechte:
Heimatland: Erde
Die Odyssee des Weltbürgers Nr. 1
Zum Hintergrund von 70 Jahren Menschenrechte:
Die Geschichte des Mannes, der die Menschenrechte erkämpfte
Die Unterzeichnung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) am 10. Dezember 1948 in Paris war kein Geschenk der Regierungen. Am 19. November 1948 besetzte die damalige Weltbürger-Bewegung die UNO-Generalversammlung und hunderte von Weltbürgern blockierten die Eingänge des Palais de Chaillot.
Eine Bewegung, wie aus dem Nichts der Vernichtungskriege des National(sozial)ismus aufgestanden, landete auf den Titelseiten von LE MONDE, NEW YORK TIMES und SPIEGEL.
Der ehemalige US-Bomberpilot Garry Sol Davis hatte in Paris seine US-amerikanische Staatsangehörigkeit zurückgegeben und kampierte als staatenloser Asylsucher und „Weltbürger Nr. 1“ auf dem exterritorialen Gelände der UNO. Diese Aktion machte Schlagzeilen. Unterstützt von Albert Einstein, Nehru und Albert Schweizer stürmten die Kosmopoliten, darunter Albert Camus, Abbe Pierre und André Breton, das inter-nationale UN-Forum ... Zuletzt sahen sich dann die nationalen Regierungen gezwungen am 10.12.1948 doch noch die von Eleanor Roosevelt ausgearbeitete AEMR zu unterzeichnen. Derweilen deklarierte Garry Sol Davis eine alternative Weltbürgerselbstregierung und ging mit einem Weltbürgerpass auf eine Reise durch die internationale Staatenwelt. Sieben Regierungen erkannten den Pass als Identitätsausweis an. Indiens Staatschef Nehru empfing Garry in Delhi. Die meisten nationalen Regierungen jedoch sperrten Davis wegen „Grenzüberschreitung ohne gültige, nationalstaatliche Ausweispapiere“ ein. Zu den Inhabern eines Weltbürgerpasses gehörten u.a. Sir Peter Ustinov, Vaclav Havel sowie mittlerweile Edward Snowden und Julian Assange. Heute reisen etliche der Kriegs- und Hungerflüchtlinge aus Afrika mit einem maschinenlesbaren Weltbürgerpass Richtung Europa, den sie von der WSA-Weltbürgerorganisation zumeist kostenfrei erhalten, um sich aus Katastrophengebieten zu retten.
Dies hier ist die Geschichte des Staatenlosen Weltenbürgers Nr. 1, der diesen Menschen voranging. Wäre die weltpolitischen Reformen der Weltbürgerbewegung realisiert worden, dann gäbe es heute eine gerechtere Weltordnung und keine Flüchtlingsmassenströme. Im Zeitalter der Globalen (Klima-) Krise und der falschen Antwort des wiederkehrenden Nationalismus & Rechtspopulismus, bietet dieses Buch einen alternativen Ansatz, mit den Überlebensproblemen der Einen Welt umzugehen.
Herausgeber und Co-Autor ist der Journalist Stephan Mögle-Stadel, Vorstandsmitglied der World Citizen Foundation NYC, welcher 1989 den deutschen Kriegsdienst mit einer kosmopolitischen und ökologischen Begründung, und einer kleinen Psychoanalyse des Militarismus, verweigerte. 1991 leistete er seinen übernationalen Zivildienst (Ersatzdienst) im Rahmen der UNO in New York City ab und arbeitete für UN-Generalsekretär Boutros-Ghali an der Herausgabe von dessen Reden und Aufsätzen. 1995 gab er in einem Schreiben an Bundespräsident Roman Herzog seine deutsche Staatsangehörigkeit auf. Der Brief ist abgedruckt in seinem Buch „Die Unteilbarkeit der Erde – Eine Antwort an den Club of Rome“ (1996). Roman Herzog entnahm dem Werk einige Gedanken und Formulierungen für seine Weltstaats-Rede Januar 1999 beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
Stephan Mögle-Stadel versteht sich als freier Humanist mit Sympathien für Chan-Buddhismus, Daoismus, die Unitarier und die Freireligiösen. Er ist Autor mehrerer Bücher (u.a. „Dag Hammarskjöld – Vision einer Menschheitsethik“, „Menschheit an der Schwelle – Globalisierungskrise und Weltwirtschaftsdiktatur“) sowie Herausgeber von Aufsatz-Sammlungen der UNO-Generalsekretäre Boutros-Ghali & Kofi Annan. Er steht für Lesungen und (Dia-) Vorträge, Seminare und Podiumsteilnahmen zur Verfügung. Fragen bitte an info@lenz-verlag.de
Informationen zu Herausgeber und Weltbürger-Dependance in Deutschland unter: www.weltdemokratie.de | Informationen zum Bezug des Weltbürgerpasses: http://www.worldservice.org/docpass.html?s=1

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